Behandlung
Dermatochirurgische Entfernung von Hautveränderungen (z. B. Nävus)
Die dermatochirurgische Entfernung von Hautveränderungen, wie beispielsweise Muttermalen (Nävi), stellt einen wichtigen Bestandteil der modernen Haut- und Weichteilchirurgie dar. Ziel dieser Eingriffe ist sowohl die medizinisch sichere Entfernung auffälliger Hautbefunde als auch – bei entsprechender Indikation – eine ästhetisch möglichst unauffällige Narbenbildung.
Kleinere dermatochirurgische Eingriffe werden in der Regel ambulant und unter Lokalanästhesie durchgeführt. Der Eingriff ist kurz, schonend und gut verträglich. Die entfernten Gewebeproben werden standardmäßig einer feingeweblichen (pathologischen) Untersuchung zugeführt, um eine sichere Diagnose zu gewährleisten und bösartige Veränderungen zuverlässig auszuschließen oder frühzeitig zu erkennen.
Die pathologische Untersuchung ist ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung und bietet sowohl medizinische Sicherheit als auch Klarheit für die Patientinnen und Patienten.
Besonderer Wert wird auf eine präzise, gewebeschonende Operationstechnik gelegt. Die Schnittführung erfolgt unter Berücksichtigung der Hautspannungsrichtungen, um ein ästhetisch optimales Ergebnis zu erzielen. Je nach Lokalisation und Befund wird die Wunde mit feinen Nähten verschlossen und strukturiert nachbetreut.
In der Regel sind Patientinnen und Patienten unmittelbar nach dem Eingriff wieder gesellschaftsfähig. Die Nachsorge umfasst Wundkontrollen sowie – falls erforderlich – den Fadenzug.
Die dermatochirurgischen Eingriffe werden fachärztlich geplant und durchgeführt. Durch die Kombination aus klinischer Erfahrung, präziser Operationstechnik und routinemäßiger histologischer Untersuchung entsteht ein hoher medizinischer Qualitätsstandard, der sowohl der Vorsorge als auch der gezielten Behandlung von Hautveränderungen dient.
Die fachgerechte Behandlung von Verbrennungswunden erfordert besondere Erfahrung,Präzision und ein tiefes Verständnis der Wundheilung.Dr. Tamas Püski und Dr. Laszlo Gazdag verfügen über langjährige klinische Erfahrung in der Versorgung schwerbrandverletzter Patientinnen und Patienten und bringen dieses spezialisierte Wissen in die ambulante und operative Behandlung ein.
Wir bieten die moderne chirurgische Versorgung von akuten Verbrennungswunden sowie deren strukturierte Nachbehandlung an. Ziel ist eine optimale Wundheilung, die Vermeidung von Infektionen sowie die bestmögliche funktionelle und ästhetische Wiederherstellung Dabei kommen modernste Therapiekonzepte und hochwertige Wundauflagen zum Einsatz, darunter innovative temporäre Hautersatzverfahren wie Suprathel® sowie biologische Wundauflagen auf Fischhautbasis (z. B. Kerecis®). Diese Materialien unterstützen die natürliche Heilung, fördern die Geweberegeneration und können die Narbenbildung positiv beeinflussen.
Dermatochirurgische Entfernung von Hautveränderungen (z. B. Nävus)
Chirurgische Exzision der Hautveränderung mit feingeweblicher (pathologischer) Untersuchung
Lokalanästhesie
Ca. 15–45 Minuten (abhängig von Größe und Lokalisation)
Haut und Unterhaut (gesamter Körper)
Minimal, gut tolerierbar
In der Regel sofort oder am Folgetag
Dauerhafte Entfernung der Hautveränderung
Abhängig von Befund, Lokalisation und Anzahl der Läsionen; ggf. Kostenübernahme bei medizinischer Indikation