Behandlung
Operative Oberlidkorrektur
Vor dem Eingriff erfolgt eine ausführliche ärztliche Beratung. Dabei werden Hautüberschuss, Fettverteilung, Lidfunktion sowie individuelle Wünsche beurteilt. Auf dieser Basis wird entschieden, ob eine Oberlidstraffung sinnvoll ist und wie umfangreich der Eingriff geplant wird.
Die Oberlidstraffung wird in der Regel ambulant durchgeführt, meist unter lokaler Betäubung, auf Wunsch mit zusätzlicher Sedierung.Über einen Schnitt in der natürlichen Lidfalte wird überschüssige Haut entfernt, gegebenenfalls auch Fettgewebe angepasst. Die Schnittführung ist so gewählt, dass die spätere Narbe in der Lidfalte meist unauffällig verläuft.
Nach dem Eingriff können Schwellungen oder Blutergüsse auftreten, die in der Regel innerhalb weniger Tage abklingen. Kühlung und körperliche Schonung unterstützen die Heilung. Die Fäden werden – sofern erforderlich – nach einigen Tagen entfernt. Regelmäßige Kontrollen begleiten den Heilungsverlauf.
Operative Oberlidkorrektur
Entfernung überschüssiger Haut ± Fettgewebe
Lokalanästhesie ± Sedierung
Ca. 45–90 Minuten
Wacherer, offener Blick
1 Woche
Im Rahmen der ausführlichen ärztlichen Beratung werden Hautqualität, Fettverteilung und Lidspannung sorgfältig beurteilt. Abhängig vom individuellen Befund wird entschieden, ob die Unterlidstraffung transkonjunktival (von innen) oder über einen äußeren Hautschnitt durchgeführt wird. Dabei werden auch der Ablauf, der Aufenthalt sowie die Nachsorge ausführlich besprochen.
Die Unterlidstraffung wird in Vollnarkose durchgeführt. Die Art des Zugangs beeinflusst, ob der Eingriff ambulant oder stationär erfolgt
Der Zugang erfolgt über die Innenseite des Unterlids, ohne äußeren Hautschnitt. Diese Methode eignet sich insbesondere bei Fettgewebsüberschuss ohne ausgeprägte Hauterschlaffung. Der Eingriff wird in der Regel ambulant durchgeführt.
Bei zusätzlicher Hauterschlaffung erfolgt der Schnitt direkt unterhalb der Wimpernlinie. Hier kann sowohl überschüssige Haut entfernt als auch die Unterlidregion neu geformt werden. Diese Variante wird meist stationärdurchgeführt, um eine engmaschige postoperative Betreuung zu gewährleisten.
Welche Methode angewendet wird, richtet sich nach den anatomischen Voraussetzungen und dem individuellen Behandlungsziel.
Nach der Operation können Schwellungen, Blutergüsse oder Spannungsgefühle auftreten, die sich in der Regel innerhalb von Tagen bis wenigen Wochen zurückbilden. Kühlende Maßnahmen, körperliche Schonung und ärztliche Nachkontrollen unterstützen den Heilungsverlauf. Das endgültige Ergebnis entwickelt sich schrittweise.
Operative Unterlidkorrektur
Transkonjunktival (innen, ambulant) oder äußerer Zugang (meist stationär)
Vollnarkose
Ca. 60–120 Minuten
Glattere, erholtere Augenpartie
1 Woche